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Leitziele und Handlungsziele

Die Arbeit gegen Ausgrenzung und Benachteiligung ist eine Aufgabe, die alle Menschen gleichermaßen angeht. Das Programm "Demokratie Leben!" leistet hier einen wichtigen Beitrag. Dennoch ist es notwendig, dass insbesondere auch die politisch Veranwortlichen in Bremen viele Möglichkeiten nutzen, Demokratie, Gleichwertigkeit und Teilhabe für alle Menschen sicherzustellen.

Vorhandene Angebote und Strukturen in den drei Stadtteilen Findorff, Mitte und Östliche Vorstadt sollen daraufhin überprüft werden, ob sie Menschen benachteiligen oder unfair behandeln. Es soll insbesondere danach geschaut werden, welche Menschen und welche Gruppen von Ausgrenzung und Benachteiligung betroffen sind. Dabei wird darauf geachtet, auch "blinde Flecken" in den Blick zu nehmen. Es soll auf Bereiche geachtet werden, um die sich bisher wenig gekümmert wird.

Ein weiteres Ziel ist es herauszufinden, welche Wünsche, Interessen und Bedürfnisse junge Menschen in den drei genannten Stadtteilen haben. Es soll überlegt werden, wie junge Menschen in möglichst vielen Bereichen ernst genommen und wie sie an wichtigen Entscheidungen beteiligt werden können. Gemeinsam mit den jungen Menschen soll über ihre Erfahrungen mit Benachteiligung und Ausgrenzungen gesprochen werden. Es sollen Ideen und Projekte entwickelt werden, die ein demokratisches Miteinander in den Stadtteilen fördern.

Bei der Umsetzung des Programms "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" wird darauf geachtet, dass die Projekte Wünsche, Bedürfnisse und Interessen von jungen Menschen aufgreifen. Auch sollen an den Erfahrungen, Kenntnisse weiterer Akteure, wie SozialpädagogInnen, PolitikerInnen, LehrerInnen angeknüpft werden.

Wichtig ist, auch Menschen zu erreichen, die bisher nicht an Angeboten teilnehmen. Es wird darauf geachtet, dass auch Projektideen und Gruppen unterstützt werden, die bisher keine weitere Förderung erhalten. Damit auch jene Menschen einen Antrag stellen können, die das zum ersten Mal machen, wird die Mitarbeiterin der lokalen Koordinierungsstelle sie beraten.

Es steht eine Summe an Geldern zu Verfügung für die Ideen und Projekte. Die Entscheidungen darüber, welches Projekt gefördert wird und welches nicht, werden offen und demokratisch getroffen.

Der Begleitausschuss wird sich eigene Regeln aufstellen, damit möglichst fair über die Mittelvergabe entschieden werden kann.

Die Bürgerinnen und Bürger Bremen werden regelmäßig über Ziel und Projekte dieses Programms informiert.

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