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Partnerschaft für Demokratie in Bremen

Wir unterstützen Ihr Engagement gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Diskriminierung

Im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! werden Partnerschaften für Demokratie vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in ganz Deutschland unterstützt. Dazu werden den geförderten Kommunen jährlich Gelder für einen Aktions- und Initiativfonds sowie einen Jugendfonds zur Verfügung gestellt, aus denen konkrete Einzelmaßnahmen und Projekte finanziert werden können.

Anträge zur Durchführung von Projekten zu den Programmzielen können von gemeinnützigen Vereinen, religiösen Gemeinschaften, Initiativen und nicht-staatlichen Organisationen gestellt werden.
Teilnehmen können alle, die sich für Toleranz und Demokratie und gegen Diskriminierung, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit einsetzen.

Unterstützt und beraten werden sie dabei von Fach- und Koordinierungsstellen, so auch in Bremen. Über die Vergabe der Mittel und die Ausrichtung der einzelnen Partnerschaften entscheidet jeweils ein Begleitausschuss, der sich in Bremen aus Beiräten, Ortsämtern, Vereinen, Beratungsstellen und Initiativen zusammensetzt.

In Partnerschaften für Demokratie kommen Verantwortliche aus der kommunalen Politik und Verwaltung und Aktive aus der Zivilgesellschaft zusammen. Auf lokaler Ebene wollen sie handeln, um Demokratie und Vielfalt zu fördern und Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit einzudämmen.

Die Fördergebiete in Bremen umfassen die Stadtteile:

Aktuelles

Was tun?! Gemeinsam gegen Ausgrenzung und Diskriminierung

Flyer von dem Aktionstag am 20. September 2019. Darauf steht Ich will lieben, wen ich will. , jpg, 14.3 KB

Am 20. September 2019 veranstaltet das Aktionsbündnis gegen Ausgrenzung und Diskriminierung zum dritten Mal den Aktionstag „Was tun?! Gemeinsam gegen Ausgrenzung und Diskriminierung“ in Bremen Nord.

Gemeinsam wollen wir ein aktives Zeichen setzen gegen jedwede Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit!

Vormittags bieten wir für Schulklassen Workshops zu den Themen Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Homo- und Transfeindlichkeit an.
Ab 15 Uhr steht das Freizi Alt-Aumund allen Interessierten mit kostenlosen Workshops und Kreativangeboten offen. Ein Großteil der Räume ist barrierefrei.

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Zudem wird um 18.00 Uhr im Gustav Heinemann Bürgerhaus Vegesack (Kirchheide 49) der Dokumentarfilm „Möglichst freiwillig“ gezeigt, ein 40-minütiger Film über Freundschaft, Schule, Abschiebung, Migration, Roma, Rassismus, Deutschland, Mazedonien, Armut und Hoffnung.

Musikalisch ausklingen wird der Aktionstag mit politischem HipHop von Haszcara und Finna. Das Konzert findet im Freizi Alt-Aumund statt. Freier Eintritt, Einlass ab 19:30!

Fragen und Kontakt: werkstatt.antidiskriminierung@gmx.de

Gute Bildung in schlechten Zeiten?!

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Die Landesarbeitsgemeinschaft Kritische Bildungsarbeit lädt in Kooperation mit dem AStA zu einem zweitägigen Fachtag mit breitem Programm ein, der zum einen über Strategien und Ziele der Neuen Rechten informiert und zum anderen Einblicke in unterschiedliche Handlungsfelder der pädagogischen Praxis gibt. Gemeinsam wollen wir diese reflektieren und diskutieren, wie eine möglichst diskriminierungssensible, solidarische und emanzipatorische Bildung aussehen kann.

Wann und Wo?
23. und 24. September 2019 9.30 Uhr bis 17 Uhr
An der Universität Bremen (GW2, Raum 1410, barrierefrei)
Teilnahmebeitrag: 10-20 € (nach Selbsteinschätzung), optional: 5 € für Kinoticket
Kinderbetreuung ist nach Absprache möglich.

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Um was geht es?
Die zunehmende Verbreitung und Normalisierung menschenfeindlicher Einstellungen und Handlungen hat zu einer gesellschaftlichen Diskursverschiebung beigetragen. Das stellt auch Bildungsarbeit vor neue Herausforderungen. Ob Lehrer_innen-Meldeportal, parlamentarische Anfragen zu Jugendzentren oder der Arbeit des ASTA – etablierte Bildungsinstitutionen und zivilgesellschaftliche Akteur_innen stehen im Fokus rechter Strategien. Der Umgang mit ihren Diffamierungen und Angriffen jedoch ist höchst unterschiedlich.
Wie sollte (kritische) Bildungsarbeit und Soziale Arbeit grundsätzlich aussehen und welche Prinzipien gelten dabei? Welche Ziele verfolgen die Neuen Rechten und welche Strategien nutzen sie? Was hilft im Konfliktfall? Und wie kann auf aktuelle gesellschaftliche Veränderungen reagiert werden?

Anmeldung und Rückfragen bis zum 15.09. an: liza.kis@die-buchte.de oder Telefon: 0421/ 36159740

Weitere Termine:

Blumenthaler Sommerfest
06. September Schillerplatz ab 15 Uhr

Pädagogik gegen Antisemitismus: Perspektiven und Strategien aus der Praxis Vortrag mit Deidre Berger (American Jewish Commitee Berlin) und Jörg Rensmann (Mideast Freedom Forum Berlin)
Veranstalter: Junges Forum Deutsch-Israelische Gesellschaft Bremen
24. Oktober 19.30, kukoon.

Filmvorführung "Der zweite Anschlag" Rassistische Gewalt in Deutschland. Eine Anklage der Betroffenen.
8. November im Freizi Alt Aumund in Vegesack

Köfte Kosher

Ein Jugend- und Gedenkprojekt gegen rechte Gewalt
Der Pavillon ist das Ergebnis zweier Jugendprojekte gegen Diskriminierung und rechte Gewalt (2012 und 2018). Am Pavillon finden sich Portraits von zwölf Menschen. Sie wurden getötet wegen ihrer Religion, ihrer Hautfarbe, ihrer sexuellen Orientierung, einer Behinderung oder weil sie obdachlos waren. Sie stehen stellvertretend für alle Opfer rechter Gewalt in Deutschland.

Marwa-El–Sherbini-Platz
Der bisher namenlose Platz, auf dem der Gedenkpavillon steht, wurde zeitgleich mit der Einweihung des neuen Gedenkpavillons in Marwa-El-Sherbini-Platz benannt. Marwa El-Sherbini ist eines der Gewaltopfer, an deren Geschichte und Schicksal mit einem Porträt am Pavillon gedacht wird. Sie lebte von 2005 bis 2008 in Bremen.
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Buntes Logo mit der Schrift Köfte Kosher, png, 117.9 KB

Mehr Informationen zum Projekt

Empowerment Gruppe für junge Geflüchtete in Bremen Nord

Ausschreibungen

Mikrofonds

QR Code Mikrofonds gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus, png, 5.1 KB

Ihr habt Ideen, die sich gegen Diskriminierung, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Rassismus wenden, braucht aber noch Geld?

Dann bewerbt euch mit eurem Projekt beim Mikrofonds!
Der Mikrofonds soll Einzelpersonen und Initiativen die Möglichkeit bieten, einfach Gelder für Aktionen gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus zu beantragen. Als Förderbetrag kann eine Summe von maximal 500,- Euro beantragt werden.
Interessierte schicken ihre Projektanträge per Mail an mikrofonds@die-buchte.de
Beschreibt eure geplante Maßnahme, Aktion oder Aktivität kurz, erklärt wofür genau ihr wie viel Geld benötigt und vergesst nicht, eine_n Ansprechpartner_in mit Adresse, Telefonnummer und Mail anzugeben. Am einfachsten benutzt ihr dafür den Mikrofonds-Antrag (doc, 2.6 MB) und lest euch vorher noch das Merkblatt (pdf, 325.3 KB) durch.

Eine Jury berät anschließend zeitnah über die eingereichten Projektanträge und entscheidet, welche gefördert werden.

Hier wird alles noch mal unkompliziert erklärt: bremen.projektegegendiskriminierung.de

Jugendfonds

Selbstgestaltetes Plakat von Jugendlichen zum Jugendforum

Das Mobile Jugendforum stellt Jugendlichen von 13- 23 Jahren bis zu 500€ für Projekte in Bremen Nord zur Verfügung

Ideen für Projekte sind zum Beispiel:
Young & Queer, Workshops, Migrant 4 ever?, Barrieren erkennen & abbauen, Gleiche Rechte für Alle!, Alternative Protestformen, Antirassistische Stadtrundfahrt, Jugendliche ohne Grenzen, Flashmob, Theater, Musik, Tanz, Solidaritätskonzerte, Selbstbehauptung, Siebdruckwerkstatt ..und was ihr euch sonst noch einfällt! MEHR