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Partnerschaft für Demokratie in Bremen

Wir unterstützen Ihr Engagement gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Diskriminierung

Im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! werden Partnerschaften für Demokratie vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in ganz Deutschland unterstützt. Dazu werden den geförderten Kommunen jährlich Gelder für einen Aktions- und Initiativfonds sowie einen Jugendfonds zur Verfügung gestellt, aus denen konkrete Einzelmaßnahmen und Projekte finanziert werden können.

Anträge zur Durchführung von Projekten zu den Programmzielen können von gemeinnützigen Vereinen, religiösen Gemeinschaften, Initiativen und nicht-staatlichen Organisationen gestellt werden.
Teilnehmen können alle, die sich für Toleranz und Demokratie und gegen Diskriminierung, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit einsetzen.

Unterstützt und beraten werden sie dabei von Fach- und Koordinierungsstellen, so auch in Bremen. Über die Vergabe der Mittel und die Ausrichtung der einzelnen Partnerschaften entscheidet jeweils ein Begleitausschuss, der sich in Bremen aus Beiräten, Ortsämtern, Vereinen, Beratungsstellen und Initiativen zusammensetzt.

In Partnerschaften für Demokratie kommen Verantwortliche aus der kommunalen Politik und Verwaltung und Aktive aus der Zivilgesellschaft zusammen. Auf lokaler Ebene wollen sie handeln, um Demokratie und Vielfalt zu fördern und Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit einzudämmen.

Die Fördergebiete in Bremen umfassen die Stadtteile:

Aktuelles

Köfte Kosher

Ein Jugend- und Gedenkprojekt gegen rechte Gewalt
Der Pavillon ist das Ergebnis zweier Jugendprojekte gegen Diskriminierung und rechte Gewalt (2012 und 2018). Am Pavillon finden sich Portraits von zwölf Menschen. Sie wurden getötet wegen ihrer Religion, ihrer Hautfarbe, ihrer sexuellen Orientierung, einer Behinderung oder weil sie obdachlos waren. Sie stehen stellvertretend für alle Opfer rechter Gewalt in Deutschland.

Marwa-El–Sherbini-Platz
Der bisher namenlose Platz, auf dem der Gedenkpavillon steht, wurde zeitgleich mit der Einweihung des neuen Gedenkpavillons in Marwa-El-Sherbini-Platz benannt. Marwa El-Sherbini ist eines der Gewaltopfer, an deren Geschichte und Schicksal mit einem Porträt am Pavillon gedacht wird. Sie lebte von 2005 bis 2008 in Bremen.

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Buntes Logo mit der Schrift Köfte Kosher, png, 117.9 KB

Mehr Informationen zum Projekt

Empowerment Gruppe für junge Geflüchtete in Bremen Nord

Ausschreibungen

Gegen Rassismus und Diskriminierung im Stadtteil wirken!

Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ stellt die Partnerschaft für Demokratie Bremen Mitte/ Öst. Vorstadt und Findorff 48.000,-€ für Projekte gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zur Verfügung.

Für das Jahr 2019 können Projekte in folgenden Themenbereichen gefördert werden:

· Projekte im Themenbereich gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit
· Stärkung der Selbstorganisationen von Schwarzen Menschen/People of Color
· Demokratiestärkung und zivilgesellschaftliches Engagement
· Demokratische Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen
· Veranstaltungen, die über Rechte Strukturen und Erscheinungsformen informieren
· Veranstaltungen/Workshops, die die Rolle der Medien im Umgang mit Rechtspopulismus thematisieren
· Veranstaltungs- und Projektformate, die zu Zugangs- und Teilnahmebarrieren informieren und sensibilisieren

Möglicher Projektzeitraum: Februar – Dezember 2019

Verfahren:

Interessierte schicken ihre Projektanträge inklusive Kostenplänen zu den oben genannten Schwerpunktthemen bis zum 21.12.2018 per Mail an die Fach- und Koordinierungsstelle.

Vorab können Sie sich über die Fach- und Koordinierungsstelle beraten lassen. Wir helfen gerne bei der Antragstellung. (Tel.: 0421/ 361 59 023)

Ein Begleitausschuss berät und entscheidet im Januar über die Anträge.

Solidarität leben im Bremer Norden!

Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ stellt die Partnerschaft für Demokratie Bremen Nord (Burglesum, Vegesack und Blumenthal) 48.000,-€ für Projekte gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zur Verfügung.

Für das Jahr 2019 können Projekte in folgenden Themenbereichen gefördert werden:

· Projekte im Themenbereich gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Rassismus
· Stärkung der Selbstorganisationen von Migrant_innen Schwarzen Menschen/People of Color
· Argumentationstraining gegen rechts
· Demokratische Bildung und Menschenrechte für Kinder und junge Menschen
· Veranstaltungen, die über Rechte Strukturen und Erscheinungsformen informieren
· Veranstaltungen/Workshops, die tradierte Rollenbilder hinterfragen
· Projekte, die sich mit dem Thema Armut und Teilhabe auseinandersetzen
· Stadtteilfeste, die Begegnung und Austausch fördern

Möglicher Projektzeitraum: Februar – Dezember 2019

Verfahren:

Interessierte schicken ihre Projektanträge inklusive Kostenplänen zu den oben genannten Schwerpunktthemen bis zum 21.12.2018 per Mail an die Fach- und Koordinierungsstelle.

Vorab können Sie sich über die Fach- und Koordinierungsstelle beraten lassen. Wir helfen gerne bei der Antragstellung. (Tel.: 0421/ 361 59 023)

Ein Begleitausschuss berät und entscheidet im Januar über die Anträge.

Mikrofonds

QR Code Mikrofonds gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus, png, 5.1 KB

Ihr habt Ideen, die sich gegen Diskriminierung, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Rassismus wenden, braucht aber noch Geld?

Dann bewerbt euch mit eurem Projekt beim Mikrofonds!
Der Mikrofonds soll Einzelpersonen und Initiativen die Möglichkeit bieten, einfach Gelder für Aktionen gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus zu beantragen. Als Förderbetrag kann eine Summe von maximal 500,- Euro beantragt werden.
Interessierte schicken ihre Projektanträge per Mail an mikrofonds@die-buchte.de
Beschreibt eure geplante Maßnahme, Aktion oder Aktivität kurz, erklärt wofür genau ihr wie viel Geld benötigt und vergesst nicht, eine_n Ansprechpartner_in mit Adresse, Telefonnummer und Mail anzugeben. Am einfachsten benutzt ihr dafür den Mikrofonds-Antrag (doc, 2.6 MB) und lest euch vorher noch das Merkblatt (pdf, 326.6 KB) durch.

Eine Jury berät anschließend zeitnah über die eingereichten Projektanträge und entscheidet, welche gefördert werden.

Hier wird alles noch mal unkompliziert erklärt: bremen.projektegegendiskriminierung.de

Jugendfonds

Selbstgestaltetes Plakat von Jugendlichen zum Jugendforum

Das Mobile Jugendforum stellt Jugendlichen von 13- 23 Jahren bis zu 500€ für Projekte in Bremen Nord zur Verfügung

Ideen für Projekte sind zum Beispiel:
Young & Queer, Workshops, Migrant 4 ever?, Barrieren erkennen & abbauen, Gleiche Rechte für Alle!, Alternative Protestformen, Antirassistische Stadtrundfahrt, Jugendliche ohne Grenzen, Flashmob, Theater, Musik, Tanz, Solidaritätskonzerte, Selbstbehauptung, Siebdruckwerkstatt ..und was ihr euch sonst noch einfällt!

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