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Partnerschaft für Demokratie in Bremen

Wir unterstützen Ihr Engagement gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Diskriminierung

Im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! werden Partnerschaften für Demokratie vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in ganz Deutschland unterstützt. Dazu werden den geförderten Kommunen jährlich Gelder für einen Aktions- und Initiativfonds sowie einen Jugendfonds zur Verfügung gestellt, aus denen konkrete Einzelmaßnahmen und Projekte finanziert werden können.

Anträge zur Durchführung von Projekten zu den Programmzielen können von gemeinnützigen Vereinen, religiösen Gemeinschaften, Initiativen und nicht-staatlichen Organisationen gestellt werden.
Teilnehmen können alle, die sich für Toleranz und Demokratie und gegen Diskriminierung, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit einsetzen.

Unterstützt und beraten werden sie dabei von Fach- und Koordinierungsstellen, so auch in Bremen. Über die Vergabe der Mittel und die Ausrichtung der einzelnen Partnerschaften entscheidet jeweils ein Begleitausschuss, der sich in Bremen aus Beiräten, Ortsämtern, Vereinen, Beratungsstellen und Initiativen zusammensetzt.

In Partnerschaften für Demokratie kommen Verantwortliche aus der kommunalen Politik und Verwaltung und Aktive aus der Zivilgesellschaft zusammen. Auf lokaler Ebene wollen sie handeln, um Demokratie und Vielfalt zu fördern und Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit einzudämmen.

Die Fördergebiete in Bremen umfassen die Stadtteile:

Aktuelles

Meine 7.000 Nachbarn- Flyer

Die Geschichten aus »Meine 7.000 Nachbarn« halten fest, was keinem Menschen zuzumuten ist.
Ein Mann arbeitet wochenlang auf der Baustelle des Berliner Flughafens und erhält am Ende keinen Lohn.
Eine Familie wird im Winter aus ihrer Wohnung geworfen, obwohl sie keine Miete schuldet.
Eva Ruth Wemme übersetzt Literatur aus dem Rumänischen und begleitet seit 2011 rumänische Migrantinnen und Migranten in Berlin als Dolmetscherin und Beraterin. Sie führte zahlreiche Interviews und berichtet eindringlich und aus erster Hand vom Teufelskreis aus Arbeits- und Wohnungslosigkeit, aus Fremdheit und Vorurteilen.

Flyer für den Film

Zijush ist 13 Jahre alt, als er Bremerhaven verlässt. Er muss mit den Eltern und seiner Schwester zurück in die mazedonische Hauptstadt Skopje. Seine Freundinnen und Freunde in Bremerhaven wollen das nicht akzeptieren. Weil Zijush in Mazedonien noch nicht wieder in die Schule geht, rufen sie ihn
an und holen ihn per Smartphone zurück ins Klassenzimmer. Der Film folgt Zijush aus Bremerhaven nach Skopje. Begleitet seine Lehrerin, die den Schüler in der mazedonischen Hauptstadt besucht. Trifft die besten Freunde, die die Welt der Grenzen, Visa und Pässe überwinden, in dem sie sie ignorieren.

Der Film erklärt die erzwungene Migration der Roma zwischen Deutschland und Südosteuropa, das Ping-Pong mit Familien. Der ausgrenzende Rassismus, der die Menschen aussortiert und verletzt, beschäftigt die Schülerinnen und Schüler ebenso wie sie sich durch die Politik der Bundesregierung bedroht
fühlen.
Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit Protagonist_innen und Filmteam.

Was tun?! Aktionstag am 28. September in Vegesack

Aktionstag

Am Freitag, 28. September 2018 findet ab 10 Uhr der 2. Aktionstag „Was tun?! Gemeinsam gegen Ausgrenzung und Diskriminierung“ in Bremen-Vegesack statt.
Wir möchten Sie/Euch einladen, den Termin bereits jetzt vorzumerken.

Auch in diesem Jahr ist wieder ein vielfältiges Programm aus Workshops, Vorträgen, Sport- und Unterhaltungsangeboten sowie ein musikalischer Abendausklang geplant. Mit den Angeboten wollen wir ein Zeichen setzen gegen Rassismus, Sexismus, Trans- und Homophobie sowie alle Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

Bei Fragen und Interesse wenden Sie sich gern an werkstatt.antidiskriminierung@gmx.de

Wir freuen uns über Ihre und Eure rege Beteiligung!

Der Aktionstag ist eine Initiative der Partnerschaft für Demokratie Bremen-Nord und wird von einem breiten Bündnis aus Vereinen, Einrichtungen und engagierten Einzelpersonen organisiert.

Empowerment Gruppe für junge Geflüchtete in Bremen Nord

Ausschreibungen

Jugendfonds

Selbstgestaltetes Plakat von Jugendlichen zum Jugendforum

Das Mobile Jugendforum stellt Jugendlichen von 13- 23 Jahren bis zu 500€ für Projekte in Bremen Nord zur Verfügung

Ideen für Projekte sind zum Beispiel:
Young & Queer, Workshops, Migrant 4 ever?, Barrieren erkennen & abbauen, Gleiche Rechte für Alle!, Alternative Protestformen, Antirassistische Stadtrundfahrt, Jugendliche ohne Grenzen, Flashmob, Theater, Musik, Tanz, Solidaritätskonzerte, Selbstbehauptung, Siebdruckwerkstatt ..und was ihr euch sonst noch einfällt!

MEHR

Mikrofonds

QR Code Mikrofonds gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus

Derzeit sind unsere Mittel im Mikrofonds "Mitte/Viertel/Findorff" ausgeschöpft und wir nehmen vorerst keine Anträge an. In Bremen Nord können weiterhin Anträge gestellt werden.

Ihr habt Ideen, die sich gegen Diskriminierung, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Rassismus wenden, braucht aber noch Geld?

Dann bewerbt euch mit eurem Projekt beim Mikrofonds!
Der Mikrofonds soll Einzelpersonen und Initiativen die Möglichkeit bieten, einfach Gelder für Aktionen gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus zu beantragen. Als Förderbetrag kann eine Summe von maximal 500,- Euro beantragt werden.
Interessierte schicken ihre Projektanträge per Mail an mikrofonds@die-buchte.de
Beschreibt eure geplante Maßnahme, Aktion oder Aktivität kurz, erklärt wofür genau ihr wie viel Geld benötigt und vergesst nicht, eine_n Ansprechpartner_in mit Adresse, Telefonnummer und Mail anzugeben. Am einfachsten benutzt ihr dafür den Mikrofonds-Antrag (doc, 2.6 MB) und lest euch vorher noch das Merkblatt (pdf, 326.6 KB) durch.

Eine Jury berät anschließend zeitnah über die eingereichten Projektanträge und entscheidet, welche gefördert werden.

Hier wird alles noch mal unkompliziert erklärt: bremen.projektegegendiskriminierung.de