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Bremen Nord

Demokratiekonferenz 2018

Gemeinsam gegen menschenfeindliche Angriffe.

Donnerstag, 26.04.2018, 16:30 - 19:30 Uhr (optional Führung 15:30 Uhr)
im "Denkort Bunker Valentin", Rekumer Siel, 28777 Bremen

In Zukunft – Gemeinsam! Gegenstrategien und Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit menschenfeindlichen Angriffen

Programm

15:30 - 16:30 Uhr
Führung durch den Denkort Bunker Valentin (Begrenzte Plätze!)

16:30 - 16:40 Uhr
Grußwort Demokratiezentrum Land Bremen, Malte Lohmeier

16:40 - 17:30 Uhr
Vortrag "Handlungsmöglichkeiten und Gegenstrategien bei rechter Gewalt"
- Rachel Spicker von der Amadeu Antonio Stiftung

17:30 - 17:45 Uhr
Pause mit kleinem Imbiss

17:45 - 18:45 Uhr Podiumsgespräch
- RAT&TAT- Zentrum für queeres Leben e.V. , Christian Linker, Geschäftsführer
- Denkort Bunker Valentin, Marcus Meyer, Landeszentrale für politische Bildung
- Menorah jüdische Gemeinde zu Bremerhaven, Mircea Ionescu
- Amadeu Antonio Stiftung, Rachel Spicker

18.45 - 19.15 Uhr
Moderierter Austausch in Kleingruppen

19.15 - 19.30 Uhr
Gemeinsamer Abschluss

Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Silke Betscher.

Anmeldungen an:

demokratiezentrum@soziales.bremen.de
Tel.: 0421 361 99667

Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport
Referat 22 – Kinder- und Jugendförderung
Demokratiezentrum Land Bremen

„Wie wollen wir miteinander leben?“-Begegnung und Austausch zu antimuslimischem in Kooperation mit der Universität Bremen
Donnerstag, den 08.12.2016 von 17:00 - 20:00 Uhr
im Gustav Heinemann- Bürgerhaus Vegesack: Kirchheide 49, 28757 Bremen.
Einladung (pdf, 464.8 KB)

Gustav-Heinemann Bürgerhaus Vegesack, Kirchheide 49

Donnerstag, 3. Dezember 2015 von 17:00 - 20:00 Uhr

  • 17:00 Uhr Begrüßung und Ehrung der Nord-Bremer Willkommensinitiativen durch Monika Frank, Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport
  • 17:20 Uhr Impuls: Diskurse in der Flüchtlingsdebatte, Fabian Jellonek, pro aktiv gegen rechts
  • 17:40 Uhr Impuls: Willkommenskultur und Willkommensinitiativen, Larissa Fleischmann, Universität Konstanz
  • 18:00 Uhr Pause und "Gallery Walk: Projekte 2015"
  • Talkrunde zum Thema "Willkommenskultur: Wie geht es weiter?" mit VertreterInnen der Willkommensinitiativen, der Behörden, Larissa Fleischmann und Stadtteil-PolitikerInnen
  • 19:15 Uhr Gemütlicher Ausklang mit Buffet und Getränken

Moderation der Veranstaltung: Fabian Jellonek

Vortrag von Fabian Jellonnek und Annika Müller, Beratungsstelle pro aktiv gegen rechts in Trägerschaft von VAJA e.V.

Jugendfreizeitheim Findorff

Dienstag, 03.11.2015
18:30 - 20:00 Uhr
Begrüßung Anja Wohlers, Beirat Findorff
Jugendfreizeitheim Findorff
Neukirchstr. 23a
28215 Bremen

Im Internet finden RassistInnen einen Kanal für Hass und Hetze gegen Flüchtlinge. Die Beratungsstelle "pro aktiv gegen rechts - Mobile Beratung in Bremen und Bremerhaven" erklärt, wie die Hassbotschaften über die Sozialen Netzwerke ein breites Publikum finden und welche Gefahren von den Kommentaren ausgehen. Auch in Bremen nutzen rechtsextreme und rechtspolpulistische Kräfte die Möglichkeiten der Sozialen Netzwerke, um Stimmung gegen Geflüchtete zu machen. An Hand von Bremer Beispielen wird aufgezeigt, mit welchen Methoden Hass gesät wird und welche Methoden Erfolg versprechen oder nicht.

Bremen Mitte

Vernetzungstreffen Bremen Mitte
Mittwoch, den 23.11.2016 von 17:00 bis 20:00 Uhr
in der Stadtbibliothek Bremen: Am Wall 201, 28195 Bremen.
Einladung (pdf, 63.8 KB)

Ideologie und Strategien der rechtsextremen Identitären Bewegung Bremen Mitte
Donnerstag, denn 24.11.2015 um 19 Uhr
im Jugendhaus Buchte, Buchtstr. 14/15
Einladung (pdf, 281.3 KB)

Kneipenquiz

Veranstaltungsplakat Ankündigung Quiz

Wir laden Euch am 8. Mai 2018 um 19:00 Uhr in Arinas Café (Neukirchstr. 44 · 28215 Bremen) zu einem „Wissensspaziergang“ durch Bremen rund um das Thema Diskriminierung ein.

Nur gemeinsam ist man stark!

Das Quiz ist ein spannendes & kooperatives Spiel, wobei Wissen und Schnelligkeit bewiesen werden müssen.

Die Teams werden vor Ort gebildet- kommt gerne allein oder mit mehreren!

Kostenloser Eintritt und barrierearmer Zugang

Am 15. September 2016 130 Menschen sind zusammengekommen und haben sich einen Tag lang im Plenum sowie in Workshops mit dem Fachtagsthema "Rassismus in der Sozialen Arbeit" auseinander gesetzt.

Wir freuen uns auch im Nachhinein über Rückmeldungen, Kritik, Ideen für weitere Tagungen, Workshops Projekte - mailt uns gerne an, nehmt Kontakt mit uns auf!

Die Gliederung und Stichpunkte zum Vortrag von Astrid Messerschmid, die Folien von Claudia Jakob und Sabine Hering aus dem Workshop 3 "Integration durch Sanktion?" sowie die Dokumente, die von Teilnehmenden bzw. Input-Geber*innen zur Verfügung gestellt werden auf der Seite des Bremer Instituts für Soziale Arbeit und Entwicklung e.V..

Wir danken all den vielen Menschen, die mitgeholfen und mitgewirkt haben, ganz herzlich!

Der Fachtag wurde organisiert in Kooperation von:

ADA - Antidiskriminierung in der Arbeitswelt
AKS Bremen - Arbeitskreis kritische Soziale Arbeit Bremen
BISA+E - Bremer Institut für Soziale Arbeit und Entwicklung e.V.
Bundesprogramm "Demokratie Leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit"
Flüchtlingsrat Bremen
Naturfreundejugend Bremen

Seit dem Frühjahr 2015 sind über 10.000 Menschen auf der Flucht vor Krieg, Zerstörung und Armut in Bremen angekommen. In fast allen Stadtteilen sind mittlerweile geflüchtete Menschen in Übergangswohnheimen, Hallen bzw. Zelten untergebracht. Viele ehren-und hauptamtliche Bremer_innen engagieren sich in der Unterstützung der Menschen, die wir aufgenommen haben, aber auch Ablehnung und Ausgrenzung sind nicht zu übersehen. In manchen Stadtteilen werden auch rechtspopulistische Meinungen und Ideologien laut. Die aktiven Ehrenamtler_innen sind eine wichtige Stütze Bremens: sie sorgen für das erste Willkommen, organisieren Sachspenden, Feste oder Sprachkurse, begleiten geflüchtete Menschen zu den Ämtern und kümmern sich um viele andere Dinge mehr. Wir möchten alle ehrenamtlichen Engagierten zu diesem Fachforum einladen. Mehr... Fachforum Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit (pdf, 230.6 KB)Samstag, den 23.01.2016 von 12.00 -18.00 Uhr, Jugendfreizeitheim Findorff, Neukirchstraße

Findorff, Kulturzentrum Schlachthof - Kesselhalle

Reclaim and Remember:
Solidaritätskonzert für die Betroffenen rassistischer und neonazistischer Gewalt mit: Neonschwarz, Refpolk, Daisy Chain, Miss Zebra, Kronstadt und DJ KaiKani; Onejiru, Melanie Wharton und Chassy Wezar
Freitag, 27. November 2015
Beginn: 20:00 Uhr

Gedenken ist immer auch ein Erinnern an Gewalt. Und es macht gewalttätige Strukturen sichtbar. Strukturen, die diese Gesellschaft prägen, Hetzreden und Pogrome und Morde ermöglichen. Rechte, rassistische und neonazistische Strukturen. Strukturen von Damals. Strukturen von Heute. Das Haus der Familie Arslan wurde am 23.11.1992 von neofaschistischen Tätern mit Molotow-Cocktails angezündet. Bei dem Anschlag wurden die 10jährige Yeliz Arslan, die 14jährige Ays‚e Yilmaz und die 51jährige Bahide Arslan ermordet. Weitere Familienmitglieder wurden teilweise sehr schwer verletzt. Zuvor hatten die Neonazis bereits einen Brandanschlag auf die Ratzeburger Straße 13 verübt, wo ebenfalls Menschen türkischer Herkunft wohnten. Neun von ihnen erlitten schwere Verletzungen. Rechte Hetze und Angriffe, Anschläge auf geplante und bestehende Flüchtlingsunterkünfte und deren Bewohnerinnen sind 2015 wieder alltäglich geworden. Angehörige der Ermordeten und Überlebende rassistischer und neonazistischer Gewalt benennen diesen alltäglichen Rassismus. Schildern manchmal offen, wie es ihnen tatsächlich geht. Damals und Heute. Verschaffen sich Gehör. Fordern Antworten. Deswegen bedeutet Solidarität den Betroffenen zu begegnen. In ihrem Alltag. Auf Augenhöhe. Auf Austausch bedacht. Mit offenen Ohren. Und weitem Herzen. Es gibt nicht den oder die Betroffene. Es gibt viele Erfahrungen und Geschichten. Viele Verletzungen. Viele Wünsche und Bedürfnisse. Viele Perspektiven. Sie gilt es zu hören. Aus der Vereinzelung zusammenzubringen. Zu vernetzen. Und so Erinnerungspolitiken herauszufordern. Als Kollektiv in der Vielfalt. Die Erinnerung überhaupt zu erkämpfen – an das Geschehene, an das Vergessene, an das Verschwiegene, an das unter den Teppich Gekehrte, an die Ursachen und die Folgen, an das Davor und das Danach. Diese Forderungen sind nach wie vor aktuell.

Informations- und Diskussionsveranstaltung zur Stellung der Roma in der Flüchtlingsdebatte und zu ihrer Situation in den Herkunftsländern.

Findorff, Kulturzentrum Schlachthof - Kesselhalle

Dienstag, 24.11.2015 um 20:00 Uhr
Der Eintritt ist frei!

Die jüngsten Änderungen des Asylrechts gehen vor allem auf Kosten der Flüchtlinge aus den Staaten, die nun zusätzlich zu "sicheren Herkunftsstaaten" erklärt wurden. Dies sind zu einem großen Teil Roma, die laut PRO Asyl und anderen Menschenrechtsorganisationen aufgrund ihrer existenzbedrohenden Ausgrenzung in ihren Herkunftsländern zu uns fliehen.
Neben einer Handhabung für erschwerte Einreise, schlechtere Behandlung und schnellere Abschiebung hat die Gesetzesänderung noch eine weitere Wirkung: sie verstärkt Rassismus und Antiziganismus, indem sie die Botschaft verbreitet: Das sind doch nur Wirtschaftsflüchtlinge.
Wir haben Menschen eingeladen, die über die Situation der Roma in den Balkanstaaten berichten können, insbesondere auch über die dorthin abgeschobenen Menschen. Wir fragen Vertreter der Selbstorganisationen der Roma und Sinti nach den Auswirkungen der aktuellen Debatte auf das gesellschaftliche Klima - aber auch nach Möglichkeiten des solidarischen Handelns. Und schließlich möchten wir den Bremer Senat fragen, wie er die Umsetzung des Gesetzes in Bremen plant.
Es informieren und diskutieren:
Romeo Franz, Geschäftsführer der Hildegard Lagrenne-Stiftung für Bildung, Inklusion und Teilhabe von Sinti und Roma in Deutschland, Mannheim, Kandidat von Bündnis 90/Grüne bei der letzten Europa-Wahl
Erika Pape-Post, Abteilungsleiterin beim Senator für Inneres, Bremen, ist u.a. zuständig für Ausländer- und Asylangelegenheiten
Dzoni Sichelschmidt, Bildungsberater aus Hamburg, kam Anfang der 90er Jahre als Bürgerkriegsflüchtling aus dem Kosovo nach Deutschland, engagiert sich seit Jahren für die Bürgerrechte der Roma
Jan Sürig, Rechtsanwalt, Bremen, Teil einer Recherchegruppe aus Medizinern/innen, Rechtsanwälten/innen und Journalisten/innen, die in den letzten Jahren abgeschobene Roma in Serbien, Kosovo und Mazedonien besucht hat.
Moderation: Ralf Lorenzen, freier Journalist, Bremen/Hamburg
Veranstalter: Kulturzentrum Schlachthof

Obdachlose Menschen als Opfer von Diskriminierung und Rechtsextremismus.

Stadtbibliothek Bremen - Wallsaal

Freitag, 20. November 2015 16:00 - 19:00 Uhr

  • 16:00 Uhr Begrüßung: Siegfried Essmann, Sozialzentrumsleitung Mitte
  • 16:10 Uhr: Vortrag und Diskussion: Lucius Teidelbaum "Obdachlose Menschen als Opfer von Diskriminierung und Rechtsextremismus."
  • 17:20 Uhr Pause
  • 17:40 Uhr Vortrag: Annika Müller, pro aktiv gegen rechts "Rechtsextreme Strukturen und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Bremen."
  • 17:50 Uhr Strategien gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung: Projekteund Aktivitäten aus 2015 stellen sich vor.
  • 19:00 Uhr Abschluss

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Anmeldung per mail bis zum 12. November an krueger@die-buchte.de

Bremen Blumenthal

Mittwoch, den 15. Juli 2015
18:30 – 20:00 Uhr
Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde/Landrat-Christians-Straße 78
28779 Bremen
Vortrag von Fabian Jellonnek und Pit Reinesch;
Grußwort von Peter Nowack /Ortsamtsleiter in Blumenthal

Bremen hat gewählt. Dabei konnten auch rechtspopulistische Parteien Erfolge erzielen. Sowohl AfD als auch BIW stellen Abgeordnete in der zukünftigen Bürgerschaft und in diversen Beiräten. Der Vortrag stellt Strategien und Inhalte rechtspopulistischer Parteien in Bremen vor. Viele Forderungen können dabei als diskriminierend entlarvt werden. Trotzdem erhalten die Parteien wegen ihrer populistischen Stilmittel Zustimmung. Eine Wahlanalyse zeigt, bei welchen Wähler*innen die Parteien beispielsweise mit Parolen gegen Flüchtlinge punkten konnten. Die Referenten beziehen dabei Position: Rechtspopulistische Ansätze lösen keine Konflikte, sondern verschärfen sie. Im Anschluss an den Vortrag wollen wir gemeinsam mit dem Publikum über geeignete Strategien gegen Rechtspopulist*innen diskutieren.