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Partnerschaft für Demokratie in Bremen

Wir unterstützen Ihr Engagement gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Diskriminierung

Im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! werden Partnerschaften für Demokratie vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in ganz Deutschland unterstützt. Dazu werden den geförderten Kommunen jährlich Gelder für einen Aktions- und Initiativfonds sowie einen Jugendfonds zur Verfügung gestellt, aus denen konkrete Einzelmaßnahmen und Projekte finanziert werden können.

Anträge zur Durchführung von Projekten zu den Programmzielen können von gemeinnützigen Vereinen, religiösen Gemeinschaften, Initiativen und nicht-staatlichen Organisationen gestellt werden.
Teilnehmen können alle, die sich für Toleranz und Demokratie und gegen Diskriminierung, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit einsetzen.

Unterstützt und beraten werden sie dabei von Fach- und Koordinierungsstellen, so auch in Bremen. Über die Vergabe der Mittel und die Ausrichtung der einzelnen Partnerschaften entscheidet jeweils ein Begleitausschuss, der sich in Bremen aus Beiräten, Ortsämtern, Vereinen, Beratungsstellen und Initiativen zusammensetzt.

In Partnerschaften für Demokratie kommen Verantwortliche aus der kommunalen Politik und Verwaltung und Aktive aus der Zivilgesellschaft zusammen. Auf lokaler Ebene wollen sie handeln, um Demokratie und Vielfalt zu fördern und Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit einzudämmen.

Die Fördergebiete in Bremen umfassen die Stadtteile:

Aktuelles

Demokratie ist Vielfalt

Bremen Nord zeigt es!
Dienstag, 2. April, 17.30-20 Uhr

Rechtspopulismus grenzt Menschengruppen aus und bringt Hass und Hetze ins Straßenbild. Für die Mehrheit der Bürger*innen im Bremer Norden steht fest: Demokratie lebt davon, dass alle mitmachen dürfen und ausgrenzender Politik widersprochen wird.
Die Partnerschaft für Demokratie Bremen-Norden will mit Ihnen deshalb gemeinsam eine Kampagne für Vielfalt gestalten. Kommen Sie zur Auftaktveranstaltung am 2. April und bestimmen Sie mit, welche Botschaft für Demokratie und gegen Ausgrenzung ab Mai im öffentlichen Raum sichtbar wird!
Bei der Auftaktveranstaltung informiert der Politikwissenschaftler Fabian Jellonnek über rechtspopulistische Ideologie und ihre fatalen Folgen für die Demokratie. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir anschließend den Slogan und die Gestalt unserer Kampagne. Das Ergebnis wird ab Mai im Bremer Norden sichtbar werden: Demokratie ist Vielfalt.
Die Kampagne:
2. April: Auftaktveranstaltung
8.-14. April: Online-Abstimmung über das Kampagnen-Design
Anfang Mai: Verteilung des Kampagnenmaterials in Bremen Nord

Veranstaltungsort: Gustav Heinemann Bürgerhaus Vegesack, Kirchheide 49, 28757 Bremen

Man hat sich hierzulande daran gewöhnt

20.03.2019 – 06.04.2019: Ausstellung

Die Wanderausstellung der Amadeu-Antonio-Stiftung informiert über die Gefahren und Bedrohungen durch aktuellen Antisemitismus und zeigt dabei seine Alltäglichkeit auf. Auf zehn Stelltafeln wird besonders der gegenwärtige Antisemitismus in Deutschland thematisiert, sowie seine Ursachen und Funktionen erläutert.
Dabei geht es unter anderem um folgende Fragen: Was ist Antisemitismus? Wie drückt er sich im Alltag aus? Wie ist seine globale Dimension zu greifen?
Eine Besichtigung ist am 20.03., 27.03. und 03.04.2019 jeweils von 18 – 19:30 Uhr sowie nach Vereinbarung möglich.

Ev.-ref. Kirchengemeinde Bremen-Blumenthal
Landrat-Christians-Straße 78
28779 Bremen

Die Reihe findet statt in enger Kooperation mit der Ev.-luth. Kirchengemeinde Bremen-Bockhorn und dem Ev. Bildungswerk Bremen.
Gefördert wird sie von Landeszentrale für politische Bildung Bremen, der Partnerschaft für Demokratie Bremen Nord und der Bremischen Evangelischen Kirche.

Weitere Informationen: http://refo-blumenthal.de/veranstaltungsreihe-antisemitismus/

Köfte Kosher

Ein Jugend- und Gedenkprojekt gegen rechte Gewalt
Der Pavillon ist das Ergebnis zweier Jugendprojekte gegen Diskriminierung und rechte Gewalt (2012 und 2018). Am Pavillon finden sich Portraits von zwölf Menschen. Sie wurden getötet wegen ihrer Religion, ihrer Hautfarbe, ihrer sexuellen Orientierung, einer Behinderung oder weil sie obdachlos waren. Sie stehen stellvertretend für alle Opfer rechter Gewalt in Deutschland.

Marwa-El–Sherbini-Platz
Der bisher namenlose Platz, auf dem der Gedenkpavillon steht, wurde zeitgleich mit der Einweihung des neuen Gedenkpavillons in Marwa-El-Sherbini-Platz benannt. Marwa El-Sherbini ist eines der Gewaltopfer, an deren Geschichte und Schicksal mit einem Porträt am Pavillon gedacht wird. Sie lebte von 2005 bis 2008 in Bremen.

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Buntes Logo mit der Schrift Köfte Kosher, png, 117.9 KB

Mehr Informationen zum Projekt

Empowerment Gruppe für junge Geflüchtete in Bremen Nord

Ausschreibungen

Mikrofonds

QR Code Mikrofonds gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus, png, 5.1 KB

Ihr habt Ideen, die sich gegen Diskriminierung, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Rassismus wenden, braucht aber noch Geld?

Dann bewerbt euch mit eurem Projekt beim Mikrofonds!
Der Mikrofonds soll Einzelpersonen und Initiativen die Möglichkeit bieten, einfach Gelder für Aktionen gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus zu beantragen. Als Förderbetrag kann eine Summe von maximal 500,- Euro beantragt werden.
Interessierte schicken ihre Projektanträge per Mail an mikrofonds@die-buchte.de
Beschreibt eure geplante Maßnahme, Aktion oder Aktivität kurz, erklärt wofür genau ihr wie viel Geld benötigt und vergesst nicht, eine_n Ansprechpartner_in mit Adresse, Telefonnummer und Mail anzugeben. Am einfachsten benutzt ihr dafür den Mikrofonds-Antrag (doc, 2.6 MB) und lest euch vorher noch das Merkblatt (pdf, 325.3 KB) durch.

Eine Jury berät anschließend zeitnah über die eingereichten Projektanträge und entscheidet, welche gefördert werden.

Hier wird alles noch mal unkompliziert erklärt: bremen.projektegegendiskriminierung.de

Jugendfonds

Selbstgestaltetes Plakat von Jugendlichen zum Jugendforum

Das Mobile Jugendforum stellt Jugendlichen von 13- 23 Jahren bis zu 500€ für Projekte in Bremen Nord zur Verfügung

Ideen für Projekte sind zum Beispiel:
Young & Queer, Workshops, Migrant 4 ever?, Barrieren erkennen & abbauen, Gleiche Rechte für Alle!, Alternative Protestformen, Antirassistische Stadtrundfahrt, Jugendliche ohne Grenzen, Flashmob, Theater, Musik, Tanz, Solidaritätskonzerte, Selbstbehauptung, Siebdruckwerkstatt ..und was ihr euch sonst noch einfällt!

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