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Partnerschaft für Demokratie Bremen Nord

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Die Partnerschaft für Demokratie Bremen Nord unterstützt seit 2015 viele Projekte und Ideen finanziell und ideell.

Für 2019 stehen 48.000,-€ für Aktionen, Veranstaltungen und Projekte zur Verfügung.
Was kann gefördert werden?

Strategien und Ziele

Die Aktiven des Begleitausschusses dieser Partnerschaft erarbeiteten folgende Ziele:

Leitziel
Menschen in Bremen Nord setzen sich für gesellschaftliche Vielfalt ein und treten Rechtsextremismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit aktiv entgegen.

1. Mittlerziel (Information)
Die Menschen in Bremen Nord werden über Erscheinungsformen rechtsextremer Strukturen, Rechtspopulismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit informiert und erkennen diese an.

1.1 Es finden Veranstaltungen statt, welche auf rechte und rechtspopulistische Netzwerke und Strukturen in Bremen Nord aufmerksam machen.
1.2 Es werden Angebote gefördert, welche die Handlungssicherheit im Umgang mit menschenfeindlichen Äußerungen erweitern.
1.3 Eine Maßname soll sich mit GMF/Hate-Speech im Netz auseinandersetzen und ggf. die Auswirkungen in den Alltag verdeutlichen.
1.4 Die Teilhabe an den Angeboten wird verbessert. Alle Fachtage, Projekte und Veranstaltungen werden kostenlos angeboten.

2. Mittlerziel (Stärkung)
Demokratische und zivilgesellschaftliche Strukturen werden gestärkt. Die Menschen in Bremen Nord werden aufgefordert und bestärkt sich sowohl im beruflichen als auch in privaten Kontexten selbstbewusst gegen Rechtsextremismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zu engagieren.

2.1 Die Menschen in Bremen Nord werden über Beteiligungsmöglichkeiten an der Partnerschaft für Demokratie informiert. Mindestens einmal im Jahr findet eine Demokratiekonferenz statt.
2.2 Initiativen/ Träger/ Vereine schützen und unterstützen sich gegenseitig bei Angriffen von Rechts.
2.3 Es entsteht ein Netzwerk von aktiven Menschen, welches solidarisch miteinander gegen Angriffe von Rechts steht.
2.4 Initiativen/ Träger/ Vereine erlangen eine Handlungssicherheit hinsichtlich Anfragen zum Neutralitätsgebot und Legitimationsdruck ihrer Arbeit.


3. Mittlerziel (Beteiligung)
Die Akzeptanz und Wertschätzung von unterschiedlichen Kulturen, und Identitäten wird gefördert. Um Ängste abzubauen und Ausgrenzung entgegen zu wirken werden Begegnungen zwischen unterschiedlichen Gruppen von Menschen gefördert.

3.1 Um mehr Menschen Zugänge zur PfD zu ermöglichen sollen Maßnahmen mehrsprachig angeboten/beworben werden.
3.2 Non-formale und informelle Selbsthilfe von migrantischen Gruppen und Einzelpersonen wird sichtbarer gemacht und stärker wertgeschätzt.
3.3 Interreligiösen und interkulturellen Projekte werden gefördert.
3.4 Der Aufbau von Kooperationen und Netzwerken wird unterstützt.
3.5 Über Musik- und Stadtteilfeste werden möglichst viele Menschen angesprochen, um sich aktiv gegen Rechtsextremismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zu beteiligen.

4. Mittlerziel (Förderung)
Zielgruppenspezifische Angebote werden entwickelt. Von Diskriminierung betroffene Menschen werden ge- und bestärkt für ihre Rechte einzustehen.

4.1 Es wird min. eine Maßnahme gefördert, die zur Anerkennung vielfältiger Lebensformen & Thematisierung von Ursachen, Erscheinungsformen und Auswirkungen von Sexismus auseinandersetzt.
4.2 Rollenverständnisse und Erwartungen an Mädchen* und Jungen* sowie mögliche Alternativen werden thematisiert.
4.3 Es wird min. ein Projekt umgesetzt, welches auf Phänomene und Strukturen von Rassismus ausmerksam macht und Handlungsstrategien dagegen aufzeigt.
4.4 Es wird min. eine Maßnahme gefördert, welche auf aktuelle Erscheinungsformen von Antisemitismus ausmerksam macht und Strategien aufzeigt, die dagegen wirken.
4.5 Es wird mindestens eine Maßnahme umgesetzt, welche sich mit Homo- und Trans*phobie auseinandersetzt.
4.6 Es wird min. ein Projekt durchgeführt, das aktuelle Bezüge, Zusammenhänge und Hintergründe der Feindlichkeit gegen Sinti_ze und Rom_nja aufzeigt und Möglichkeiten des Empowerments und Selbstorganisation anbietet.
4.7 Die Hintergründe und Auswirkungen von ungleichen sozio-ökonomischen Lebensrealitäten der Menschen in Bremen Nord sollen bei der Projektplanung und –umsetzung mit bedacht werden.
4.8 Es wird ein Projekt zum Thema „Ressourcen und Kompetenzen von Geflüchteten“ entwickelt.