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Aktionswochen

Gemeinsam gegen Ausgrenzung und Diskriminierung

Mit den Aktionswochen wollen wir im Bremer Norden ein Zeichen setzen gegen jedwede Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und für vielfältige Lebensentwürfe eintreten. Vom 11. bis 30. September 2020 finden zahlreiche Veranstaltungen gegen Rassismus, Sexismus sowie Homo- und Transfeindlichkeit und für ein solidarisches Miteinander statt.

Die Teilnehmer*innenzahl ist aufgrund der Maßnahmen zum Infektionsschutz vor Covid-19 begrenzt. Bitte meldet Euch rechtzeitig für die Veranstaltungen an!
Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenfrei.

Wir freuen uns auf Euch! WEITER

Eine Übersicht über alle Veranstaltungen gibt es hier und auf der Facebook-Seite des Aktionsbündnisses gegen Ausgrenzung und Diskriminierung.

Ein Projekt der Werkstatt Antidiskriminierung e.V.

Partnerschaft für Demokratie Bremen Nord

Die Partnerschaft für Demokratie Bremen Nord unterstützt seit 2015 viele Projekte und Ideen finanziell und ideell. Sie reagieren auf eine gesellschaftliche Entwicklung, in der rechtsextreme, menschen- und demokratiefeindliche Einstellungen und Tendenzen immer »normaler« zu werden drohen. Im Bremer Norden tauchen immer wieder rechte Graffitis, Parolen und Sticker an verschiedenen Orten auf. Auch im Internet zeigt sich, dass Personen aus der sogenannten Mitte der Gesellschaft bereit sind, massiv gegen Menschen zu hetzen. In den Diskussionsverläufen ist die Stimmung zumeist gegen Flüchtlinge, Muslime und jüdische Menschen gerichtet.

2015 wurde im Auftrag der Partnerschaft für Demokratie für Bremen-Nord die Studie Rassismus ist schon total normal geworden (pdf, 919.6 KB) erstellt. Sie ermittelte lokale Problemfelder und beschrieb Ressourcen und Strukturen gegen Rassismus, Diskriminierung und Rechtsextremismus, die in Burglesum, Vegesack und Blumenthal bereits vorhanden waren.

Jährlich bis zu 66.000€ für Projekte

Ab 2020 stehen jährlich bis zu 66.000 Euro für die Stadtteile Burglesum, Vegesack und Blumenthal zur Verfügung, womit Aktionen, Veranstaltungen und Projekte ganz oder teilweise finanziert werden können. Grundlage der Förderung sind Anträge, die von Vereinen, religiösen Gemeinschaften, Einzelpersonen, Initiativen und nicht-staatlichen Organisationen gestellt werden. Die Projekte müssen zu den Zielen der Partnerschaft für Demokratie passen.

Was wird gefördert?

  • Stadtteilfeste, Projekte und Veranstaltungen, die die gesellschaftliche Vielfalt stärken
  • Projekte zur Demokratie und Menschenrechtsförderung
  • Projekte, die die Selbstorganisation von Migrant_innen, Schwarzen Menschen, Sinti und Roma, sowie People of Color fördern
  • Veranstaltungen, die zu rechten Strukturen und Ideologien informieren
  • Argumentationstraining gegen rechts
  • Projekte, die sich mit dem Thema Armut und Teilhabe auseinandersetzen
  • Projekte, Fachtage und Veranstaltungen die auf Erscheinungsformen Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit aufmerksam machen. Insbesondere zu: Aktuellen Formen der Islam- /Muslimfeindlichkeit, Antisemitismus, Sexismus, Homo-, Queer- und Trans*feindlichkeit, Abwertung und Diskriminierung von Roma und Sinti

Sie wollen auch ein Projekt umsetzen?

Hier erfahren Sie, wofür eine Förderung beantragt werden kann. Bitte achten Sie auf unsere aktuellen Ausschreibungen.