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Ausschreibungen

Für neue Ideen, wie zum Beispiel die Entwicklung und Umsetzung von Onlineveranstaltungen, Podcasts, Livestreams stellt die Partnerschaft für Demokratie Fördergelder zur Verfügung.

Bitte wenden Sie sich an die Koordinierungs- und Fachstelle.

Ihr habt Ideen, die sich gegen Diskriminierung, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Rassismus wenden, braucht aber noch Geld?

Dann bewerbt euch mit eurem Projekt beim Mikrofonds!
Der Mikrofonds soll Einzelpersonen und Initiativen die Möglichkeit bieten, einfach Gelder für Aktionen gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus zu beantragen. Als Förderbetrag kann eine Summe von maximal 500,- Euro beantragt werden.
Interessierte schicken ihre Projektanträge per Mail an mikrofonds@die-buchte.de
Beschreibt eure geplante Maßnahme, Aktion oder Aktivität kurz, erklärt wofür genau ihr wie viel Geld benötigt und vergesst nicht, eine_n Ansprechpartner_in mit Adresse, Telefonnummer und Mail anzugeben. Am einfachsten benutzt ihr dafür den Mikrofonds-Antrag (doc, 2.6 MB) und lest euch vorher noch das Merkblatt (pdf, 325.3 KB) durch.

Eine Jury berät anschließend zeitnah über die eingereichten Projektanträge und entscheidet, welche gefördert werden.

Hier wird alles noch mal unkompliziert erklärt: bremen.projektegegendiskriminierung.de

Bunter Hintergrund Jugendfonds-bremen.de

Anträge an den Jugendfonds der Partnerschaften für Demokratie in Bremen können online auf www.jugendfonds-bremen.de gestellt werden.

Mit euren Aktionen könnt ihr euch für eine gerechtere Gesellschaft einsetzen!

Der Jugendfonds der Partnerschaft für Demokratie stellt euch das Geld dafür bereit! Als Teil der Partnerschaft für Demokratie verfügen Jugendliche über einen eigenen Fonds in Höhe von 10.000 €
Dieses Geld ist für Projekte von und für Jugendliche! Erwachsene dürfen aber unterstützen.

Wofür könnt ihr Geld beantragen?
Empowerment, Stärkung von Kinder- und Jugendrechten, Workshops, Theater, Tanz, Spiele, Broschüren, Flyer, Musik, Vorträge, Filme, Begegnungen, Ausflüge …
… gegen Rassismus, Antisemitismus, antimuslimischen Rassismus, Sexismus, Abwertung Geflüchteter, Feindschaft gegen Sinti und Roma, Homo- und Trans*phobie, Diskriminierung oder extreme Rechte …

Dank Corona fallen alle deine Ferienpläne flach? Du sitzt zu Hause und machst dir nen Kopf, was gerade alles so schief läuft? Alle bleiben zu Hause und dir selbst fehlt ein sicherer Ort?

Rassismus, Sexismus und Co machen keine Corona-Vacation! Rechte Gruppen nutzen die Lage für ihre Themen aus, verbreiten Hass und Verschwörungstheorien.
Werde aktiv und reiche jetzt deine Ideen dagegen ein!

Thanks to Corona, all your holiday plans fell through? You sit at home and worry about all the things that are going wrong right now? Everybody stays at home, but you don't have a safe place?

Racism, sexism and co. don't do Corona-Vacation! Right-wing groups use the current situation to bring forward their own agenda, spreading hatred and conspiracy theories.

Get active and submit your ideas against it now!

Um dieses Engagement zu stärken wird ein Aktions- und Initiativfonds in Höhe von 66.000,-€ zur Verfügung gestellt. Die Partnerschaft für Demokratie Bremen Nord (Burglesum, Vegesack und Blumenthal) wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. In der Partnerschaft für Demokratie Bremen Nord engagieren sich Verantwortliche aus der kommunalen Politik und Verwaltung sowie Vereine und aktive Bürger_innen.

Was wird gefördert?

· Stadtteilfeste, Projekte und Veranstaltungen, die die gesellschaftliche Vielfalt stärken
· Projekte zur Demokratie und Menschenrechtsförderung
· Projekte, die die Selbstorganisation von Migrant_innen, Schwarzen Menschen, Sinti und Roma,
sowie People of Color fördern
· Veranstaltungen, die zu rechten Strukturen und Ideologien informieren
· Argumentationstraining gegen rechts
· Projekte, die sich mit dem Thema Armut und Teilhabe auseinandersetzen
· Projekte, Fachtage und Veranstaltungen die auf Erscheinungsformen von Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit aufmerksam machen.

Insbesondere zu:
- Aktuelle Formen der Islam-/Muslimfeindlichkeit
- Bekämpfung von Antisemitismus
- Maßnahmen gegen Sexismus, Homo-, Queer- und Transfeindlichkeit
- Abwertung und Diskriminierung von Roma und Sinti

Ab sofort können, Initiativen, Einzelpersonen, Vereine, Verbände, Netzwerke, Träger der Jugendhilfe sowie Bildungsträger Anträge stellen.

Verfahren:
Lassen Sie sich vor Antragstellung von der Fach- und Koordinierungsstelle beraten. Wir senden Ihnen den Projektantrag zu und helfen gerne bei der Antragstellung.

Veranstaltungen

Aktionswochen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung- banner

Mit den Aktionswochen wollen wir im Bremer Norden ein Zeichen setzen gegen jedwede Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und für vielfältige Lebensentwürfe eintreten. Vom 11. bis 30. September 2020 finden zahlreiche Veranstaltungen gegen Rassismus, Sexismus sowie Homo- und Transfeindlichkeit und für ein solidarisches Miteinander statt.

Die Teilnehmer*innenzahl ist aufgrund der Maßnahmen zum Infektionsschutz vor Covid-19 begrenzt. Bitte meldet Euch rechtzeitig für die Veranstaltungen an!
Für alle Veranstaltungen gelten die gängigen Hygiene und Sicherheitsmaßnahmen inklusive Maskenpflicht!

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenfrei. Weitere Infos in den Beiträgen!

Freitag, 11. September 2020 / Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20:00 Uhr

Warum ist es eigentlich so schwer, über Rassismus zu sprechen? Alice Hasters beschreibt, wie Rassismus ihren Alltag als Schwarze Frau in Deutschland prägt. Dabei wird klar: Rassismus ist nicht nur ein Problem am rechten Rand der Gesellschaft. Ihr Buch ist eine Aufforderung an weiße Menschen, sich ihrer unreflektierten Gedanken, Äußerungen und Verhaltensweisen gegenüber Black and Indigenous Persons of Colour bewusst zu werden. Wer Rassismus bekämpfen will, muss Veränderung befürworten – und die fängt bei einem selbst an.

Ort: Kulturbahnhof Vegesack, Hermann-Fortmann-Straße 32, Vegesack
Anmeldung: werkstatt.antidiskriminierung@gmx.de

Eine Veranstaltung im Rahmen der Aktionswochen: Gemeinsam gegen Ausgrenzung und Diskriminierung, 11. bis 30. September 2020 im Bremer Norden.

Samstag, 12. September 2020 / 13:30 bis 19:30 Uhr

Ihr interessiert Euch für Queercore, Punk-rock und Gender, identifiziert Euch als queer und wollt gerne einmal vor oder hinter der Kamera stehen? In dem Workshop nähern wir uns diesen Themen in einem geschützten Rahmen an. Wir werden uns mit Fragen der eigenen Identität auseinandersetzen und die Ergebnisse fotografisch in Portraits festhalten. Es sind keine Vorerfahrungen nötig und es wird großer Wert auf die Achtung von Grenzen gelegt.

Ort: Mädchen*treff »Lilas Pause«, Alte Hafenstraße 6, VegesackAnmeldung: lilaspause@awo-bremen.de oder telefonisch unter: 0421 / 65 11 44

Eine Veranstaltung im Rahmen des QueerPowerMonth Bremen

Samstag, 12. September 2020 / 18:00 Uhr

Was hat das Einhorn mit der Jungfrau Maria zu tun und Feminismus mit Waffenexporten? Gibt es die unbefleckte Empfängnis wirklich, hilft BDSM gegen Polizeigewalt und was können trans-Menschen erwidern, wenn sie mal wieder gefragt werden: »Was bist Du?«Spätsommer 2015, Berlin. Während in Heidenau und Freital rassistische Mobs Geflüchtete angreifen, planen Steph, eine linksradikale Butch, und Maria, eine kommunistische trans-Frau, zusammen ein Kind zu bekommen. Mit Erfolg: Steph ist schwanger! Was als alternative Familiengründung geplant war, ist jedoch schnell ein Chaos aus Beziehungsgeflechten und Existenzängsten. Lou Conradi ist queerer Autor, Aktivist und lebt in Berlin.

Digitale Veranstaltung via Twitch: Link und Hinweise zur Nutzung gibt es ab September auf der Website: www.qpm.vielfaltive.org

Ohne Anmeldung

Veranstaltung im Rahmen des QueerPowerMonth Bremen

Samstag, 12. September 2020 / Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20:00 Uhr

Sulaiman Masomis künstlerisches Bühnen-programm »Morgen – Land« vereint Herkunft und Zukunft mit einem Wort und verortet gleichzeitig seine Sicht auf die heutige Gesellschaft. Freut Euch auf eine Gratwanderung zwischen klugen Beobachtungen und witzigen Alltagsgeschichten. Seine Erzählungen wirken unterhaltsam und harmlos, aber sind sie erst einmal in die Köpfe der Zuhörenden eingedrungen, entfalten sie ihre volle Wirkung. Sulaiman Masomi ist Literaturwissenschaftler und wurde mit dem Dresdner Satire Preis ausgezeichnet.

Ort: Kulturbahnhof Vegesack, Hermann-Fortmann-Straße 32, Vegesack
Anmeldung: werkstatt.antidiskriminierung@gmx.de

Eine Veranstaltung im Rahmen der Aktionswochen: Gemeinsam gegen Ausgrenzung und Diskriminierung, 11. bis 30. September 2020 im Bremer Norden

Seit 2015 unterstützt die Partnerschaft für Demokratie im Bremer Norden finanziell und ideell lokale Initiativen in ihrem Engagement für Toleranz und Vielfalt. Dafür stehen jährlich bis zu 66.000 Euro zur Verfügung. Wir werden einige Projekte, Aktionen und Akteure vorstellen und über Fördermöglichkeiten informieren.

Ort: Kulturbahnhof Vegesack, Hermann-Fortmann-Straße 32, Vegesack

Anmeldung: partnerschaftfuerdemokratie@die-buchte.de

Eine Veranstaltung im Rahmen der Aktionswochen: Gemeinsam gegen Ausgrenzung und Diskriminierung, 11. bis 30. September 2020 im Bremer Norden

Donnerstag, 17. September 2020 / 18:00 Uhr

Der Vortrag gibt einen aktuellen Überblick über Entwicklungen und Dynamiken der extremen Rechten im Bundesland Bremen. Es werden die gegenwärtigen Strukturen und Netzwerke der extremen Rechten beleuchtet. Auch die Häufung von Propaganda- und Sachbeschädigungsdelikten, von rechtsmotivierter Gewalt und Raumaneignungsstrategien wird in den Blick genommen.

Ort: Kulturbahnhof Vegesack, Hermann-Fortmann-Straße 32, Vegesack

Anmeldung: partnerschaftfuerdemokratie@die-buchte.de

Eine Veranstaltung im Rahmen der Aktionswochen: Gemeinsam gegen Ausgrenzung und Diskriminierung, 11. bis 30. September 2020 im Bremer Norden

Freitag, 18. September 2020 / 19:00 bis circa 21:00 Uhr

Ilka Christin Weiß wurde als Holger in einem Jungenkörper geboren, wusste aber schon mit vier Jahren, dass sie ein Mädchen war. Dennoch hat es noch viele Jahre gedauert, bis sie mit 50 Jahren endlich zum Leben als Frau fand. Ilka Christin Weiß schildert an diesem Abend anhand von lustigen, traurigen und nachdenklichen Anekdoten die Stationen ihres Lebens und erzählt, wie sie es schaffte, sich aus dieser für sie falschen Rolle zu befreien. In lockerer, unterhaltsamer Form klärt sie das verwirrende Begriffsgemenge rund um das Thema Transsexualität.

Online-Angebot
Anmeldung: werkstatt.antidiskriminierung@gmx.de

Eine Veranstaltung im Rahmen der Aktionswochen: Gemeinsam gegen Ausgrenzung und Diskriminierung, 11. bis 30. September 2020 im Bremer Norden.

Samstag, 19. September 2020 / 14:00 bis 21:00 Uhr

14:00 Uhr Ankommen, Dress-Up, Kennenlernen, Namens- und Pronomenschilder einsatzfertig machen

15:00 bis 17:00 Uhr Sexualaufklärung 2.0 für alle von 15 bis 21 Jahren

17:00 bis 17:30 Uhr Pause, Chillen mit Keksen und Getränken

17:30 bis 19:30 Uhr Voguing-Workshop für alle von 15 bis 21 Jahren

19:30 bis 21:00 Uhr Musik, Tanz und Dress-Up für alle ab 15 Jahren

Ausführliche Informationen zu den Workshops auf www.qpm.vielfaltive.org

Ort: Jugendzentrum Burglesum, Bremer Heerstraße 30, Burglesum
Anmeldung: jc-burglesum@awo-bremen.de oder telefonisch unter: 0421 / 361 71 23

Eine Veranstaltung im Rahmen des QueerPowerMonth Bremen

Montag, 21. September 2020 / 16:00 bis 19:00 Uhr

Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in Kinder- und Bilderbüchern: Bücher sind eines der ersten Medien, mit denen Kinder ihre Umwelt in ihrer Vielfalt kennenlernen. Sie vermitteln Werte, Normen und gesellschaftliche Regeln. Liebe, Freundschaft und Zuneigung sind zentrale Themen. Doch in vielen Kinderbüchern und Märchen wird nur die heterosexuelle Liebe zwischen Prinz und Prinzessin, König und Königin veranschaulicht. Kinder brauchen Bücher, die ihre Lebensvielfalt widerspiegeln und in denen sie sich wiederfinden. Denn viele Kinder wachsen in vielfältigen bunten Familienkonstellationen auf. Im Workshop werden diversitätsbewusste und gendersensible Kinderbücher für die Altersstufen 0 bis 3, 4 bis 6 und ab 6 Jahre vorgestellt.

Eine Veranstaltung im Rahmen des QueerPowerMonth Bremen

Ort: Stadtbibliothek Vegesack, Kirchheide 42, VegesackAnmeldung: ines.pohlkamp@bredbeck.de / Stichwort »Kinderbücher VA«

Dienstag, 22. September 2020 / 11:00 bis 15:00 Uhr

Am 22. September 2020 findet im JFH Farge eine Fotoausstellung statt. Multiplikator*innen der Jugendarbeit und andere Interessierte können sich zwischen 11:00 und 15:00 Uhr über die Ergebnisse eines aktuellen Jugendprojektes zu den Themen »gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit« sowie »Menschenfreundlichkeit« informieren. Die Einrichtungsleitung gibt Einblicke in die Ziele, Methodik und Entwicklung des Projektes. Hinter jedem der circa 20 von den jugendlichen Projektteilnehmer*innen erstellten Fotos steckt eine Auseinandersetzung mit ganz unterschiedlichen Formen der Diskriminierung gepaart mit konstruktiven Elementen. Die Ausstellungsbesucher*innen erwartet auch so manche überraschende Anekdote aus dem Projekt.

Ort: Jugendfreizeitheim Farge, Rekumer Straße 2, BlumenthalAnmeldung: partnerschaftfuerdemokratie@die-buchte.de bis zum 16. September 2020 oder telefonisch unter: 0421 / 361 590 23

Eine Veranstaltung im Rahmen der Aktionswochen: Gemeinsam gegen Ausgrenzung und Diskriminierung, 11. bis 30. September 2020 im Bremer Norden

Samstag, 26. September 2020 / 14:00 bis 18:30 Uhr

Rap ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft und stark verankert in der Jugendkultur. Man kann im Rap seine Meinung ausdrücken, Gefühle in Worte fassen und Kunst entstehen lassen. In dem Workshop tauschen wir uns zu verschiedenen Formen von Rap aus und schreiben eigene Texte rund um die Themen gesellschaftliche Vielfalt, Solidarität und Teilhabe.

Ort: Evangelische Kirche, Georg-Gleistein-Straße 1, 28757 Bremen-Vegesack
Anmeldung: werkstatt.antidiskriminierung@gmx.de

Eine Veranstaltung im Rahmen der Aktionswochen: Gemeinsam gegen Ausgrenzung und Diskriminierung, 11. bis 30. September 2020 im Bremer Norden.

Samstag, 26. September 2020 / 10:00 bis 13:00 Uhr

Wir laden Dich ein zur Veranstaltung »Erzähl doch mal!« ein, bei der Einwohner*innen aus Bremen und Bremen Nord zu einer »lebendigen Weltbibliothek« werden. Viele Geschichten werden erzählt: auf Arabisch, Deutsch, Türkisch, Nbedele, Gebärdensprache, Italienisch, Plattdeutsch... wie auch in allen Genres: Poesie, Kurzgeschichten, Romane, Krimis, Kindergeschichten.

Ort: Stadtbibliothek Vegesack, Kirchheide 42, Vegesack
Anmeldung: info@raicesmultiples.de

Eine Veranstaltung im Rahmen der Aktionswochen: Gemeinsam gegen Ausgrenzung und Diskriminierung, 11. bis 30. September 2020 im Bremer Norden

Montag, 28. September 2020 / 15:00 bis 17:00 Uhr

How do refugees resist when faced with structural racism and discrimination as in the Lager in Bremen Lindenstrasse? How can you deal with misleading information or intimidation from the authorities? What are your rights when you live in the camp? In this workshop by Together we are Bremen (TWAB) you will meet some of those who led the refugee resistance in Lindenstrasse and we will outline the necessary steps for refugee resistance and address the above questions.

Ort: Kito, Alte Hafenstraße 30, Vegesack
Anmeldung: werkstatt.antidiskriminierung@gmx.de

An event as part of Aktionswochen: Gemeinsam gegen Ausgrenzung und Diskriminierung, 11th to 30th of September 2020, Northern Bremen

Montag, 28. September 2020 / 17:00 bis 19:00 Uhr

In the field of »Refugees and Asylum see-kers« the word ›Empowerment‹ has become the new vogue, a fashionable »attachment« to everything. But what exactly is Empowerment, and what are its effects? In this workshop, Dr. Sunny Omwenyeke will examine the concept of Empowerment, its effects and why it is challenging for many refugee-supporting groups and the authori-ties to actually embrace Empowerment.

Venue: Kito, Alte Hafenstraße 30, Vegesack
Registration: werkstatt.antidiskriminierung@gmx.de

As part of the Aktionswochen: Gemeinsam gegen Ausgrenzung und Diskriminierung, 11th to 30th of September 2020, in Northern Bremen

Dienstag, 29. September 2020 / 15:00 bis 20:00 Uhr

Das Team von Multi-peRSPEKTif bietet Dir Einblicke in unsere Bildungsarbeit am Denkort. Im Mittelpunkt des Workshops stehst Du, stehen wir, gemeinsam. Die Geschichten von Zwangsarbeit und Kriegsrüstung der Nazis sind nicht von gestern. Welche Erinnerungen stoßen uns auf neue Spuren und Fragen? Für leckeres Essen während des Workshops ist gesorgt.

Ort: Denkort Bunker Valentin, Rekumer Siel, Bremen-Farge
Anmeldung: ksenja.holzmann@bunkervalentin.de

Eine Veranstaltung im Rahmen der Aktionswochen: Gemeinsam gegen Ausgrenzung und Diskriminierung, 11. bis 30. September 2020 im Bremer Norden

Rechtspopulistische Parteien versprechen schnelle und einfache Lösungen für komplexe Probleme der Gegenwart. Ob Trump in den USA oder Bolsonaro in Brasilien: Dort, wo rechtspopulistische Ideologien regieren, versagen sie derzeit bei der Bewältigung der Coronakrise. Politikwissenschaflter Fabian Jellonnek von achtsegel.org beleuchtet, was das über rechtspopulistische Ideoglien aussagt.

Den Vortrag vom 16. April 2020 kann hier auf YouTube angeschaut werden.

Gedenkveranstaltung Marwa El-Sherbini

While playing with her son in an outdoor Dresden playground, Marwa El-Sherbini is confronted with racist, anti-Muslim slurs. After filing a complaint, she meets her assailant in court, and is stabbed in front of her husband and son.

July 1 marks the 11th anniversary of the death of Marwa El-Sherbini.Since 2019, July 1st has been declaired nationwide as an anti racism, and anti Islamophobia day. Due to the Corona Covid- 19 pandemic, the commemoration ceremony will take place virtually, and will be streamed live at 19:00. Please join us on https://www.facebook.com/koeftekosher/ or koefte-kosher.de

Event participants:
Anetta Kahane, Amadeu Antonio Stiftung, Berlin
Saba-Nur Cheema, Anne Frank Bildungsstätte, Frankfurt
Daniel de Olano, Initiator Marwa el Sherbini Platz, Bremen
Andreas Bovenschulte, Mayor, Bremen (inquired??)
Friends of Marwa El-Sherbini
Moderation: Silke Betscher

Microphone Mafia, Anti-Ra/Fa Hip Hop Köln
Rana Choir, Arab-Jewish Women's Choir, Tel Aviv-Jaffa
System Ali, Arab-Israeli crossover Hip Hop,Tel Aviv-Jaffa

On July 2, an English and Arabic dubbed version will go online.

Marwa El-Sherbini wird auf einem einem Spielplatz in Dresden, rassistisch und antimuslimisch beschimpft. Sie erstattet Anzeige und wird während der Gerichtsverhandlung im Beisein ihres Ehemannes und ihres Sohnes vom Angeklagten niedergestochen.

Am 1. Juli jährt sich der Todestag von Marwa El-Sherbini zum 11. Mal. Seit 2019 ist der 1. Juli der Tag gegen antimuslimischen Rassismus, an dem bundesweit Aktionen stattfinden. Aufgrund der Corona Covid- 19 Pandemie findet die Gedenkveranstaltung am Mittwoch, 1. Juli ab 19:00 Uhr als Stream auf https://www.facebook.com/koeftekosher/ oder auf koefte-kosher.de statt.

Portait im Street-Art Stil von Marwa El-Sherbini
Portrait von Marwa El-Sherbini (Quelle: https://koefte-kosher.de/)

Mit Beiträgen von:

Anetta Kahane, Amadeu Antonio Stiftung, Berlin
Saba-Nur Cheema, Anne Frank Bildungsstätte, Frankfurt
Daniel de Olano, Initiator Marwa el Sherbini Platz, Bremen
Andreas Bovenschulte, Bürgermeister, Bremen (angefragt)
Freundinnen von Marwa El-Sherbini
Moderation: Silke Betscher

Microphone Mafia, Anti-Ra/Fa Hip Hop Köln
Rana Chor, arabisch-jüdischer Frauenchor, Tel Aviv
System Ali, arabisch-israelische crossover Hip Hop,Tel Aviv

Am 2. Juli geht eine englische und arabische synchronisierte Version online.

Newsletter

Banner der Partnerschaften für Demokratie

Liebe Freund*innen und Interessierte in Mitte, Viertel & Findorff sowie im Bremer Norden,

in Zeiten der Corona-Pandemie steht auch das Engagement in den Partnerschaften für Demokratie vor besonderen Herausforderungen. Die Krise verstärkt die existierenden Ungleichheiten, von denen die in den Partnerschaften engagierten Menschen selbst betroffen sind oder diese seit langem thematisieren. Sie schauen dorthin, wo Menschen unsichtbar gemacht werden oder ihre Stimme politisch nicht repräsentiert sehen. Menschen, die kein Obdach haben oder geflüchtet sind. Menschen, die kein sicheres Zuhause haben. Wichtig ist, dass wir uns sozial nicht voneinander entfernen, sondern wir Solidarität leben und mit unseren Angeboten den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern.

Seit unserem letzten Newsletter Ende März mussten die Vorhaben vieler der von uns geförderten Initiativen und Vereine stark an die veränderten Bedingungen und die immer noch schwer abzuschätzenden Entwicklungen während der Corona-Pandemie anpasst werden. Einige haben ihre Projekte und Vorbereitungstreffen digital fortgeführt. Und auch die Partnerschaft für Demokratie hat einen Online-Vortrag zu rechten Reaktionen auf die Corona-Krise veranstaltet: In seinem Vortrag hat sich der Politikwissenschaftler Fabian Jellonek die rechten Reaktionen auf die Corona-Krise genauer angesehen. Zwar versprechen rechtspopulistische Parteien schnelle und einfache Lösungen für komplexe Probleme der Gegenwart, doch rassistische Konzepte und Abschottung führen in der vernetzten und globalisierten Welt aus keiner Krise; im Gegenteil. Die Aufzeichnung des Vortrags findet sich unter: https://achtsegel.org/aufzeichnung-des-livestreams-ideologie-ohne-loesungskompetenz

Ab nächster Woche können Projektideen an den Jugendfonds der Partnerschaften für Demokratie online auf www.jugendfonds-bremen.de eingereicht werden. Die neue Internetseite führt mit Fragen Schritt für Schritt ganz unkompliziert zur Antragsstellung. Der Jugendfonds ist ein Topf mit Geldern für Projekte, Aktionen und Veranstaltungen von jungen Menschen. Die Mitarbeiter*innen der Naturfreundejugend kümmern sich um Unterstützung bei der Antragstellung, bei der Abrechnung und bei Fragen zwischendurch.

In diesem Newsletter stellen wir die Arbeit von soliport, einer Beratungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, vor. Dazu gibt es wieder aktuelle Infos von den laufenden Projekten, wie die digitale Gedenkveranstaltung zum 11. Todestag von Marwa El-Sherbini, sowie Hinweise zur Umsetzung von eigenen Online-Veranstaltungen. Am Ende des Newsletters haben wir wieder Lese-, Hör-, und Filmtipps zusammengestellt.

Für die Durchführung von Online-Veranstaltungen stellt die Partnerschaft für Demokratie übrigens nach wie vor Extra-Gelder zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an die Fach- und Koordinierungsstelle der Partnerschaften unter: partnerschaftfuerdemokratie@die-buchte.de oder 0421 / 361 590 23

Und auch im Fall von anderen Fragen – unser Büro ist besetzt und unter den genannten Kontaktdaten sowie auf Facebook und Instagram erreichbar.

Beste Grüße,
Ihre Partnerschaft für Demokratie

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Eine Einschätzung von soliport
Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt solidarisch beraten und unterstützen

Rechtsmotivierte Gewalt macht vor einer Pandemie keinen Halt. Auch während der Corona-Krise berät, unterstützt und begleitet soliport Menschen, die aus rassistischen, antisemitischen und anderen Ungleichwertigkeitsvorstellungen angefeindet oder angegriffen werden.

Entscheidend ist dabei nicht, ob die Täter*innen sich selbst dem rechten Spektrum zuordnen oder als z.B. rassistisch, antisemitisch, trans- oder homofeindlich verstehen, sondern die Handlungen selbst sowie die Perspektive der Betroffenen. Rechte Gewalt hat viele Facetten und umfasst nicht nur körperliche Angriffe, sondern auch Beleidigungen, Bedrohungen oder Sachbeschädigungen.

In der Beratung bei soliport werden Ratsuchende in ihrem Handeln gestärkt und erfahren praktische Solidarität. Das Angebot ist kostenlos, vertraulich und auf Wunsch anonym. Beraten werden neben den direkt Betroffenen auch ihr soziales Umfeld und Zeug*innen rechtsmotivierter Gewalt. Bei der Beratung stehen die Perspektiven und Bedürfnisse der Ratsuchenden im Mittelpunkt.

Als besorgniserregend beurteilt soliport den »Corona-Rassismus« zum Beispiel gegen asiatische Menschen oder Personen, die als solche wahrgenommen werden, oder die sogenannten Corona-Proteste, auf denen zum Teil offen antisemitische Äußerungen getätigt werden. Hinzu kommt ein von der Corona-Pandemie losgelöster, genereller Anstieg rechter Vorfälle in Bremen und Bremerhaven. Weitere Infos und die Möglichkeit Vorfälle zu melden gibt es in der Webchronik www.keinerandnotiz.de

soliport beobachtet, dass die aktuell geltenden Kontaktbeschränkungen Betroffene rechtsmotivierter Gewalt zusätzlich belasten. Wichtig ist, sie nicht allein zu lassen und beispielsweise einzugreifen, wenn Menschen beleidigt oder angegriffen werden.
Mehr Infos und Kontakt: www.soliport.de

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ONLINE-ARBEIT

Falls Sie überlegen, öffentliche Veranstaltungen als Live-Stream zu übertragen, finden Sie hier Tipps, wie die Durchführung unkompliziert gelingen kann. Vielen Dank an das Junge Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bremen für die Bereitstellung seiner Expertise.

Gute Erfahrungen wurden mit Streamyard, eine Art Online-Fernsehstudio, gemacht. Die Software kostet knapp 23 Euro im Monatsabo, das jederzeit gekündigt werden kann. Das einzige Manko: Die Software ist komplett auf Englisch.

Über Streamyard können Videos live auf Youtube, Facebook und/oder Twitch gestreamt werden. Im Hintergrund und unsichtbar für die Zuschauer*innen können alle Beteiligten in ihren Rollen agieren. Es empfiehlt sich mindestens drei Personen zu beteiligen: Moderation, technische Betreuung sowie eine weitere Person, die die Fragen des Publikums sammelt und ordnet, die über die Kommentar-Funktionen auf Youtube, Facebook oder Twitch gestellt werden.

Während des Vortrages kann mit der Referierenden live gechattet werden, um beispielsweise anzukündigen, dass in wenigen Minuten die Fragerunde mit dem Publikum beginnt oder sie bitte langsamer und deutlicher sprechen soll. Die moderierende Person kann je nach Wunsch für die Anmoderation eingeblendet und für den Vortrag wieder ausgeblendet werden, um dann für eine Fragerunde mit dem Publikum wieder auf zu tauchen. Problemlos können Powerpoint-Präsentationen gezeigt werden. Die Software ist insgesamt leicht und nachvollziehbar zu bedienen.

Ein Beispiel für einen Live-Stream können Sie hier ansehen:
https://www.youtube.com/watch?v=azsyu5ifEac

Bei einem Online-Livestream mit Streamyard sind einige Punkte zu beachten:
> Testlauf mit Referent*in einige Tage vor der Übertragung, damit sich alle sicher fühlen im Umgang mit der Software und mögliche Fehlerquellen ausfindig gemacht werden können
> Sicherstellung einer störungsfreien und schnellen Internetverbindung bei allen Beteiligten
> Verwendung von Headsets
> Wer während der Übertragung nicht spricht, wird stumm geschaltet
> Erstellen einer Telegram- oder Whatsapp-Gruppe zur Notfallkommunikation, falls der Stream kollabieren sollte

Über weitere Tipps und Empfehlungen sind wir dankbar!

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TIPPS

FILM:
Afro.Deutschland
Dokumentation der Deutschen Welle mit Jana Pareigis
»Woher kommst Du?« Diese Frage hört die afro-deutsche Moderatorin Jana Pareigis seit frühster Kindheit. Dabei leben seit 400 Jahren schwarze Menschen in Deutschland. Auf ihrer Deutschlandreise begegnet vielen bekannten Persönlichkeiten, die schildern, wie es ist, als Schwarzer Mensch in Deutschland zu leben - und was sich aus ihrer Sicht ändern müsste. (Dauer: 41 Minuten)

PODCASTS:
Vor Ort – gegen Rassismus, Antisemitismus und rechte Gewalt
Serie von NSU Watch und Dachverband der Betroffenenberatungen VBRG
In »Vor Ort« sprechen die unabhängigen Opferberatungsstellen, Betroffene und andere Expert*innen darüber, wie Rassismus, Antisemitismus und rechte Gewalt den Alltag vieler Menschen beeinträchtigen und beeinflussen. Denn inmitten der Coronakrise wird deutlicher denn je: die Auseinandersetzung diesen Themen entscheidet zentral darüber, ob Marginalisierte noch mehr belastet, angegriffen und schutzloser werden. Oder ob Solidarität tatsächlich unteilbar ist. Unter anderem im Gespräch mit Überlebenden des Anschlags auf die Synagoge Halle und mit Aktivist*innen der »Initiative 19. Februar« in Hanau.

Chai Society
Bremen NEXT Podcast
In Refiye Ellek und Soraya Jamals Podcast geht es um das Aufwachsen zwischen verschiedenen Kulturen. Sie über alles, was in der Community Thema ist: Liebe, Familie, Freundschaft, Glaube, Ungerechtigkeit – aber auch Körperbehaarung. Dazu gibt’s eine Portion Baklava und eine Kanne Chai.

BEGRIFFE & KONZEPTE:
Antisemitismus
Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung
Das aktuelle Dossier gibt Einblicke in die Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus. Renommierte Expert*innen untersuchen darin seine Wandlungen und aktuellen Erscheinungsformen. Thematisiert werden dabei rechtsterroristischer sowie linker Antisemitismus, Herausforderungen antisemitismuskritischer Bildungsarbeit, Antisemitismus im Internet sowie Perspektiven deutscher Jüdinnen und Juden auf die Auswanderung aus Deutschland.

KURZ & BÜNDIG:
erklaermirmal
Instagram-Account
Manchmal fällt es schwer, voraussetzungsreichen politischen Diskussionen zu folgen. Oder es fehlt die entsprechende Fachsprache, um nicht nur zuzuhören, sondern sich selbst aktiv zu beteiligen. Der Instagram-Account »Erklaermirmal« greift diese und andere Probleme aus (post-)migrantischer und queerer Perspektive auf und stellt wichtige Begriffe und Konzepte aus den aktuellen politischen Debatten kurz und bündig vor.

Liebe Freund*innen und Interessierte in Mitte, Viertel & Findorff, im Januar haben wir uns viel vorgenommen für das Jahr 2020.

An der Ausschreibung vom Dezember haben sich viele Initiativen beteiligt, der Begleitausschuss hat drei Sitzungen lang getagt, um möglichst viele Projekte zu fördern. Jederzeit können sich noch Initiativen, Vereine und Einzelpersonen mit ihren Ideen einbringen und über den Mikrofonds eine Förderung von bis zu 500,– Euro beantragen.

Aufgrund der Corona-Krise werden jedoch die vielerorts geplanten Veranstaltungen, Aktionen und Kundgebungen, nicht wie geplant stattfinden. Die Netzwerktagung am 1. April in Bremen Nord musste wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Dennoch bleibt es wichtig, gemeinsam ein kraftvolles Zeichen gegen Rassismus, Islamfeindlichkeit, Antisemitismus und rechten Terror setzen.

Wie geht‘s weiter?

Viele von uns sind verunsichert und wissen nicht, wann die Projekte die bereits begonnen haben und die Vorbereitungen für die anstehenden fortgeführt werden können. Der Newsletter soll ein erster Schritt sein – er soll informieren und motivieren. Denn einige der geförderten Projektträger arbeiten nicht nur über Internet weiter, sondern bieten auch ihre Veranstaltungen online an. Damit die Bildungsarbeit gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit nicht zum Erliegen kommt.

In diesem Newsletter geben wir einige Tipps, wie Online-Arbeit gelingen kann.

Für neue Ideen, wie zum Beispiel die Entwicklung und Umsetzung von Onlineveranstaltungen, Podcast, Livestream stellt die Partnerschaft für Demokratie Fördergelder zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an die Fach- und Koordinierungsstelle der Partnerschaften unter: partnerschaftfuerdemokratie@die-buchte.de oder 0421-361 59023

Und auch im Fall von anderen Fragen – unser Büro wird weiterhin besetzt sein. Für aktuelle Informationen und Neuigkeiten von den Projekten folgt uns auch auf Facebook (@pfdbremen) und auf Instagram (@solidarität_leben_bremen).

In diesem Newsletter stellen wir darüber hinaus unsere dieses Jahr geförderten Projekte vor. Darunter finden sich Vorträge, Rundgänge oder Workshops zu Queerfeminismus, dem Kampf gegen Rassismus, Antisemitismus und Wohnungslosigkeit sowie zahlreichen weiteren Themen. Weiter unten erfahren Sie Genaueres zu den Projekten.

Am Ende des Newsletter haben wir Lesetipps zusammengestellt. In diese Rubrik haben wir dieses Mal tagesaktuelle Artikel, eine Handreichung sowie einen Essay aufgenommen. Wir wünschen eine anregende Lektüre!

Zuletzt noch ein Hinweis auf zwei der vielen tollen Initiativen, die Solidarität in der eigenen Nachbarschaft organisieren. Über die Homepage »Quarantänehelden« kann die Unterstützung von Menschen in Quarantäne koordiniert werden. Menschen in Quarantäne und Helfende können sich hier absprechen: https://www.quarantaenehelden.org. Eine weitere Möglichkeit ist die Nachbarschaftshilfe Bremen (http://www.nachbarschaftshilfe-hb.de)

Beste Grüße – bleiben Sie gesund, ihre Partnerschaft für Demokratie

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ONLINE-ARBEIT

Für Videokonferenzen können wir Jitsi empfehlen. Es wird hierfür kein Account und auch kein Programm benötigt, die Nutzung kann ohne Registrierung und Vorbereitung über den Browser erfolgen. Das Konferieren ist eigentlich selbsterklärend: Nach Öffnen der Seite wird ein »Raum« generiert, der sich bei Bedarf durch ein Passwort schützen lässt. Die Übertragung von Bild und Ton erfolgt verschlüsselt und gilt als sicher. Die gebotene Chatfunktion ist ebenfalls verschlüsselt. Weitere Teilnehmende können dann durch Eingabe des Raumnamens beitreten (oder eben durch Anklicken eines entsprechenden Links). Für die mobile Anwendung gibt es für iOS sowie Android auch eine App. Aktuell beobachten wir, dass es wegen der erhöhten Auslastung ab und an zu Verbindungsschwierigkeiten kommen kann.

Für größere Telefonkonferenzen gibt es Mumble . Kommuniziert wird hier in Form von (verschlüsselten) Kanälen. Wie Jitsi kann es über den Browser genutzt werden, jedoch wird eine Installation des Programmes empfohlen.

Gemeinsame Dokumente lassen sich via Etherpad erstellen, einsehen und bearbeiten. Eine mögliche Form wird bei systemli.org gehostet. Nützlich ist dieses Tool zum Beispiel für Linksammlungen, die halböffentlich zugänglich (der Link zum speziellen Pad wird benötigt) und von vielen Nutzer*innen (gleichzeitig) bearbeitet werden. Die Verbreitung erfolgt über einen generierten Link.

Für mobile Kommunikation ist Signal sehr empfehlenswert. Der Funktionsumfang ähnelt dem von bspw. WhatsApp oder Telegram. Der Unterschied liegt in der Transparenz von Verschlüsselung und Datensicherheit.

Über weitere Tipps und Empfehlungen sind wir dankbar!

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ZUM WEITERLESEN

TAGESAKTUELL:
Was hält die rechte Szene von Corona?
Europa ist wegen des Coronavirus im Ausnahmezustand. Unterdessen machen sich Rechtsextreme und Antisemit*innen ihre ganz eigenen menschen- und demokratiefeindlichen Gedanken zum Virus. Ein lesenswerter Beitrag zu Verschwörungstheorien in Bezug auf die Corona-Pandemie von Kira Ayyadi auf Belltower.News, dem digitalen Magazin der Amadeu Antonio Stiftung.

Auf Belltower News gibt es noch weitere Artikel und auch Videos zum Thema Corona und Rechte. Reinschauen lohnt sich!

Rechtsradikale Onlinenetzwerke
Das Denken des Hanauer Attentäters verweist auf internationale Netzwerke der Verschwörungstheoretiker. Diese teilen sich nicht nur ihre argumentativen Tricks mit den Rechtspopulisten. Eine Analyse von Patricia Zhubi und Alexander Reid Ross auf ZEIT online.

Rechtsextremismus online ist heute für viele Nutzer*innen zugänglich und gegenwärtig. Warum radikalisieren sich manche Nutzer*innen bis zur Gewalttat? Ein Auszug aus dem Buch »Rechte Egoshooter – Von der virtuellen Hetze zum Livestream-Attentat«, erschienen im März 2020 im Christoph-Links-Verlag)

HANDREICHUNG:
Wissen, was wirklich gespielt wird… Widerlegungen für gängige Verschwörungstheorien
(Amadeu-Antonio-Stiftung 2019, 36 Seiten)
Immer wieder ist zu hören und zu lesen vom »großen Austausch«, der »Impflüge« oder von der »Lügenpresse«. Diese Verschwörungsmythen richten sich gegen die Grundwerte liberaler Demokratien und die individuellen Menschenrechte. Nur vermeintlich wird Kritik geübt.
Die Handreichung der Amadeu-Antonio-Stiftung soll dabei helfen, gängige Verschwörungsmythen zu widerlegen und ihre Verbreitung einzudämmen.
Die gesamte Handreichung gibt es online.

HÖR-EMPFEHLUNG:
Afropod
Maciré – aktiv bei Decolonize Bremen – und Fatou sind die Hosts des kompromisslos Schwarzen Podcasts »Afropod«. In ihrem Podcast sprechen sie über die Einzigartigkeit Schwarzer Unterdrückung, Schwarzes (Über-)Leben, Widerstand und Visionen von Befreiung.